Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland Art 5: (1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten ... Eine Zensur findet nicht statt.

Ingenieurvermittlung Heiko Schramm

Vollbeschäftigung e.V.

Vollbeschäftigung e.V.

Vollbeschäftigung e.V.: Roman Gebundene Ausgabe – 1. Juli 2006

von Heiko Schramm (Autor)

Achtzig Prozent der Menschen werden arbeitslos sein und mit Tittitainement unterhalten werden. Damit will sich Thomas Wassermann nicht abfinden und kämpft als Coach im „Verein für Vollbeschäftigung“ dagegen an. Allerdings will der Geschäftsführer den Kampf aufgeben und gerät darüber mit Thomas in einen erbitterten Streit. Als der Streit eskaliert, muss sich jeder Einzelne im Verein entscheiden. In seinem Privatleben steht Thomas Wassermann selber vor einer schwierigen Entscheidung – zwischen der häuslichen Langeweile und einer Welt voller Spannung, Leidenschaft und Zärtlichkeit. Und es gibt auch noch dieses Experiment in Ghana, bei dessen Erfolg es keine Arbeitslosen mehr geben wird ...

Produktinformation:
Herausgeber ‏ : ‎ Projekte-Verlag 188
Erscheinungstermin ‏ : ‎ 1. Juli 2006
Auflage ‏ : ‎ 1.
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 287 Seiten
ISBN-10 ‏ : ‎ 3866341539
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3866341531

Achtung:
In diesem Roman werden die Wörter "Neger", "Indianer" und "Zigeuner" verwendet.
Deutsche werden als "Krautfresser" und "Fritzen" und "Kartoffel" bezeichnet.
Deutsche aus der ehemaligen DDR werden als "Ossis" oder "Nazis", Deutsche aus der ehemaligen BRD als "Wessis" bezeichnet.
Alte werden als "Baby-Boomer" und Alte aus dem Osten als "Nazi-Boomer" bezeichnet.
Russen werden als "Iwans", Franzosen als "Froschfresser", Engländer als "Tommys", Amerikaner als "Amis" bezeichnet.

Das "Ministerium für Wahrheit" möchte, dass ich diese Wörter durch neue Wörter ersetze.
Das "Ministerium für Staaatsicherheit" wäre erfreut gewesen, wenn es über die Vollmachten des "Ministeriums für Wahrheit" verfügt hätte.
In der deutschen Verfassung steht: "Eine Zensur findet nicht statt." Ich denke oft darüber nach.
Ich würde gern Vaclav Havel dazu befragen, aber leider lebt er nicht mehr.
Oder Andrei Dmitrijewitsch Sacharow, aber leider lebt der auch nicht mehr.
Oder George Orwell, der den Roman "1984" geschrieben und das "Ministerium für Wahrheit" erfunden hat.

Kurzgeschichten von Heiko Schramm

Der Zensor

August Ernst Friedrich Langbein schrieb viele Romanen und Erzählungen, konnte aber nicht davon leben. Deshalb trat er 1820 das Amt eines "Zensors für schönwissenschaftliche Schriften" an. Als Zensor strich er einige seiner eigenen Werke aus den Katalogen der Leihbibliotheken und verleugnete einige seiner Jugendwerke und entschärfte zuletzt mehrere seiner frühen Werke, die ihm zu anstößig oder zu kritisch gegen Adel und Obrigkeit erschienen.

Die Schere im Kopf

Der Volkstribun

Ein Mann eine Stimme

Die Abstimmung

Thomas Wassermann sitzt in einer Kneipe. Vor sich ein Kästchen mit einem Schlitz.

I want my Money back

Thomas Wassermann reicht es. Er verlangt sein Geld zurück, von Jedem, der es sinnlos verschwendet.
Bürgermeister, Landräte, Minister, Abgeordnete, Beamte, Funktionäre, er macht vor niemanden Halt.

Für Deutschland sterben

Thomas Wassermann hatte gelernt zu töten, mit einem Gewehr, mit einer Handgranate, mit dem Bajonet, mit den bloßen Händen.
Der Staat hatte es ihm vor vielen Jahren beigebracht. Seit damals wartete er auf seinen Einsatz, seit mehr als 37 Jahren.
Nun scheint das Warten ein Ende zu haben. Endlich soll wieder getötet werden.
Aber wo getötet wird, wird auch gestorben. Und was gibt es Schöneres, als für Deutschland zu sterben.
Thomas Wassermann freut sich darauf, endlich für Deutschland sterben zu dürfen.

Der Massenselbstmord der Alten

Thomas Wassermann kennt den Ausweg aus dem Rentenproblem, den Massenselbstmord der Alten.
Und da er selbst das entsprechende Alter bald erreichen wird, darf er jetzt auch endlich darüber reden.
Nur eine Frage bleibt noch zu klären. In welchem Alter sollen die Alten Selbstmord begehen?
Die Ansichten gehen hier etwas auseinander und auch Thomas hat sich noch keine abschließende Meinung gebildet.

1.000 Geschichten aus der DDR

Es gibt 17 Millionen verschiedene Versionen der DDR. Und in jeder Version gibt es viele Anektdoten.
Hier werden verschiedene Anekdoten von ehemaligen DDR-Bürgern als Zeitdokumente von Zeitzeugen gesammelt.
Die vielen verschiedenen Sichtwinkel werden einen Einblick geben, in ein Land, das es nicht mehr gibt.
Wenn Sie eine Anekdote beitragen möchten (3-4 Seiten) dann können Sie das hier tun.
Die Kurgeschichten werden hier veröffentlicht und vielleicht wird ja später mal ein Buch daraus - inklusive Ihrer Geschichte.

Gespräche mit Helmut

Thomas saß wieder einmal mit Helmut auf ein Bier in einer Kneipe und schaute sich vorsichtig um. Helmut redete wie immer ungebremst. Dabei benutzte er Worte wie ..., ..., ... und andere, ohne sich darum zu kümmern, welche Gefühle diese Worte bei den Bezeichneten auslösen könnten. Seine Standardantwort war immer: "Das hier ist ein ... Tisch in einem ... Lokal und hier rede ich, wie ich will." Thomas überlegte angestrengt, wie er Helmut davon überzeugen konnte, sich doch bitte politisch korrekt zu äußern. Ihm fiel aber nichts ein, denn die Schwierigkeit bestand darin, dass man Helmut zwar als ... oder dergleichen bezeichnen konnte und durfte, er aber leider kein ... war. Helmut war ein deutscher Arbeiter, per Definition, weil er in Deutschland lebte und jeden Tag arbeiten ging. Er arbeitete jeden Tag hart, setzte seine ganze Kraft ein, riskierte seine Gesundheit und ernährte damit seine Familie und hielt mit seinen Steuern den Staat am Laufen. Daraus leitete er für sich das Recht ab, sich in Deutschland jederzeit und überall frei und in seinen eigenen Worten äußern zu dürfen.