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Osteoporose

Gefahr: Im Krankenhaus behandeln Chirurgen Osteoporose bedingte Brüche, sie leiten aber meist keine Diagnostik und keine Arzneimitteltherapie ein!

Osteoporose:
- schleichender Verlust der Knochendichte, der oft ohne Symptome verläuft, bis ein Bruch auftritt
- Risikopatienten sind Frauen, da der Verlust der Knochenmasse nach der Menopause beschleunigt wird
- Frau Dr. Friederike Thomasius: "ein Bruch erhöht das Risiko für einen weiteren Bruch um den Faktor 1,7 bis 5"
- Frau Dr. Friederike Thomasius: "trotz der häufigen Frakturen bleibt Osteoporose oft unentdeckt. "80 Prozent der Patienten mit Osteoporose werden nicht therapiert, und 70 Prozent der Personen mit Frakturen erhalten keine Behandlung. Dies führe oft zu wiederholten Brüchen, sieben bis acht Frakturen pro Patient seien keine Seltenheit".
- Frau Dr. Friederike Thomasius: "Ein Grund für die Unterdiagnostik sei die fehlende Vernetzung in der Versorgung. Im Krankenhaus behandelten Chirurgen die Brüche, diese leiteten aber meist keine Diagnostik und Arzneimitteltherapie ein."

Folgen:
Frau Dr. Friederike Thomasius: "Die Folgen einer unbehandelten Osteoporose sind gravierend. Frakturen können zu dauerhaften Mobilitätseinschränkungen führen und im schlimmsten Fall eine Pflegeeinrichtung erforderlich machen. Zudem liegt die Sterblichkeitsrate im ersten Jahr nach etwa einem Schenkelhalsbruch bei rund 20 Prozent."

Spezialisten: Frau Dr. Friederike Thomasius vom Frankfurter Hormon- und Osteoporosezentrum
https://hormon-osteoporosezentrum.de/dr-thomasius.html

Kliniken: Frankfurter Hormon- und Osteoporosezentrum, 60313 Frankfurt / Main

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31.01.2026 T-Online
https://www.t-online.de/gesundheit/aktuelles/id_101107094/osteoporose-aerztin-warnt-vor-drastischem-anstieg-der-fallzahlen.html

Frau Dr. Friederike Thomasius vom Frankfurter Hormon- und Osteoporosezentrum warnte kürzlich beim Fortbildungskongress Pharmacon: "Eine Lawine kommt auf uns zu." Es werde zunehmend wichtig, Osteoporose frühzeitig zu erkennen und zu behandeln, um die Zahl der Brüche und die damit verbundenen gesundheitlichen Folgen zu minimieren.

Osteoporose betrifft vor allem ältere Menschen und führt dazu, dass die Knochen porös und brüchig werden, selbst bei minimaler Belastung. Zu den Risikopatienten gehören demnach Frauen, da der Verlust der Knochenmasse nach der Menopause beschleunigt wird. Aber auch Männer sind ab einem Alter von 80 Jahren zunehmend gefährdet.

Ein typisches Merkmal der Osteoporose ist der schleichende Verlust der Knochendichte, der oft ohne Symptome verläuft, bis ein Bruch auftritt. "Ein Bruch erhöht das Risiko für einen weiteren Bruch, und zwar je nach betroffenem Knochen zum Teil um den Faktor 1,7 bis 5", so Thomasius.

Trotz der häufigen Frakturen bleibt Osteoporose oft unentdeckt. "80 Prozent der Patienten mit Osteoporose werden nicht therapiert, und 70 Prozent der Personen mit Frakturen erhalten keine Behandlung", erklärte Frau Dr. Thomasius. Dies führe oft zu wiederholten Brüchen, sieben bis acht Frakturen pro Patient seien keine Seltenheit, so die Expertin.

Ein Grund für die Unterdiagnostik sei die fehlende Vernetzung in der Versorgung. Im Krankenhaus behandelten Chirurgen die Brüche, diese leiteten aber meist keine Diagnostik und Arzneimitteltherapie ein.

Die Folgen einer unbehandelten Osteoporose sind gravierend. Frakturen können zu dauerhaften Mobilitätseinschränkungen führen und im schlimmsten Fall eine Pflegeeinrichtung erforderlich machen. Zudem liegt die Sterblichkeitsrate im ersten Jahr nach etwa einem Schenkelhalsbruch bei rund 20 Prozent.

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